Rändelschrauben

sind Schrauben mit metrischem Regelgewinde (M) und mit einem markanten, großen flachen Rändelkopf. Man bezeichnet sie auch als Stellschrauben. Der Rändelkopf ist seitlich geriffelt, weshalb die Rändelschraube besonders griffig ist, wenn man sie per Hand anzieht. Meist werden sie nur "handfest" ohne Werkzeug festgedreht. Im Englischen heißen Rändelschrauben plakativ auch "thumb screws", also Daumenschrauben in Anspielung darauf, dass Rändelschrauben einfach mit Daumen und Zeigefinger gedreht werden. mehr ...



 

Einsatz von Rändelschrauben

Rändelschrauben werden häufig dort eingesetzt, wo das feine Justieren oder häufiges Lösen der Schraube nötig ist. Auch findet die Rändelschraube gern im sichtbaren Bereich als Zierschraube Verwendung. Über den großen, griffigen Rändelkopf kann das Bauteil nach der Einrichtung einfach und bequem fixiert werden. Eingesetzt werden Rändelschrauben meist im Maschinen- und Anlagenbau, in der Werkzeugtechnik, bei medizinischen Geräten, Prüfeinrichtungen, im Modellbau, Stativen für Foto, Video oder Baustellengeräte und an PC-Gehäusen als "PC-Schrauben". Achtung: hier kommen bei Gehäusen aus Fernost oft besonders kleine Rändelschrauben zum Einsatz, die wir nicht anbieten, da diese keine genormten Bauteile sind.

 

Unterschiedliche Formen von Rändelschrauben

Bei Rändelschrauben gibt es die normale (= niedrige Form - DIN 653), welche unter dem Kopf einen kleinen gewindelosen Schaft hat. Die hohe Form der Rändelschrauben (DIN 464 )hingegen hat einen relativ hohen, gewindelosen Ansatz zwischen Kopf und Gewinde. Wenn Sie das passende Gegenstück auf der anderen Seite benötigen, können Sie auf Rändelmuttern zurückgreifen.

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