Rändelmuttern

sind runde Muttern mit metrischem Innengewinde (M), welche als Bedienelement oder zur Zierde eingesetzt werden. Durch ihren großen Kopf können Rändelmuttern leicht gedreht werden und sehen gut aus. Der aufgeraute Rand also die Rändelung, erhöht die Griffigkeit beim Anziehen der Rändelmutter per Hand. Damit kann ein Bauteil schnell, auch per Hand, gelockert oder fixiert werden, ohne dass Werkzeug benötigt wird. Natürlich kann man Rändelschrauben damit nur "handfest" anziehen. Im Englischen heißen Rändelmuttern plakativ auch "thumb nuts", also Daumenmuttern, in Anspielung darauf, dass sie einfach mit Daumen und Zeigefinger gelöst werden können. mehr ...



 

Einsatzbereich von Rändelmuttern

Heute werden Rändelmuttern vor allem im Maschinenbau und im Bereich der Feinwerktechnik eingesetzt. Häufig findet man sie noch an alten Möbeln, im Modellbau bei Modellautos oder Oldtimer- Motorrädern oder Autos. Der Vorteil der Rändelmuttern liegt darin, dass man sie schnell öffnen und wieder festdrehen kann. Man unterscheidet eine niedrige (DIN 467= normale) und eine hohe Form (DIN 466) von Rändelmuttern. Die hohe Form hat unten einen runden Ansatz. Wenn Sie das passende Gegenstück auf der anderen Seite benötigen, können Sie auf Rändelschrauben zurückgreifen.

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